Allerheiligen in Steinakirchen

Steinakirchen.- Der Feiertag Allerheiligen zählt zu den Höhepunktes des kirchlichen Kalenders jeder Pfarrgemeinde. Aus diesem Grund haben Chor und Orchester der Pfarre Steinakirchen unter der Leitung von Josef Resch für das feierliche Hochamt eine Messkomposition von Wolfgang Amadeus Mozart einstudiert. Diakon Robert Plank beschwor in seiner Predigt den Geist der Seligpreisungen als ein gelungenes Lebensprinzip für die Welt von heute.

Bei der Andacht für die Verstorbenen war die Kirche bis zum letzten Platz gefüllt. Es konnten für die 48 Verstorbenen seit dem letzten Allerheiligenfest Kerzen entzündet werden. Beim Gebet vor dem Kriegerdenkmal wurde aller Gefallenen der Weltkriege gedacht. Der Kameradschaftsbund Steinakirchen hatte die mit der Zeit verblassten Namen der 258 in den Kriegen getöteten jungen Männer wieder neu aufgefrischt.

Bei der Prozession zum Friedhof führten die drei Bürgermeister im Pfarrgebiet Christian Lothspieler (Steinakirchen), Friedrich Salzer (Wolfpassing) und Franz Sonnleitner (Wang) den Festzug an. Kapellmeister Hannes Leichtfried musizierte mit 54 Musikern Trauermärsche. Nach der Gräbersegnung am Friedhof kam es zu zahlreichen Begegnungen zwischen Verwandten und Bekannten, die  nach langer Zeit wieder mal zusammen kamen.

Fotos: Markus Eder:

1. Diakon Plank hält die Festpredigt am Allerheiligentag.

2. Der Kameradschaftsbund Steinakirchen ließ die eingravierten Namen der Gefallenen beim Kriegerdenkmal wieder auffrischen.