Di. 21.10.2025 Begräbnispredigt für Herrn Leopold Ruthenschlager (Pfarrer Hans Lagler)
Geschätzte Frau Ruthenschlager! Liebe Pepperl!
Liebe Kinder, Schwiegerkinder, Enkel, Urenkel, Verwandte, Patenkinder, Nachbarn, Freunde und Bekannte des Verstorbenen!
Liebe Mitglieder des Gemeinderates von Wang, der Senioren Wang und der Seniorenvolkstanzgruppe Steinakirchen!
Schwestern und Brüder in Christus!
Als du geboren wurdest hast du geweint,
aber alle um dich herum freuten sich.
Lebe so, dass wenn du stirbst, alle um dich weinen,
du selber aber lachen kannst.
Ein langes und arbeitsreiches Leben ist nun in Gott vollendet. Auch wenn Herrn Ruthenschlager über 88 Jahre geschenkt wurden, scheint es immer noch zu früh zu sein. Dies merken wir alle deshalb weil die diamantene Hochzeit schon greifbar nahe war und schon vieles für dieses Fest am 26. Oktober vorbereitet wurde.
Herr Ruthenschlager wurde am 20. Juli 1937 im Haus Breitenstein am Mitterberg geboren. Für die Familie damals eine Freude, doch für ein neugeborenes Kind sind die Stunden der Geburt eine gewaltige Erfahrung. Ein Tag später führte ihn sein erster Weg in unsere Pfarrkirche zum Sakrament der Taufe.
In dem Haus wo er geboren wurde, konnte Herr Ruthenschlager für diese Welt einschlafen. Seine Familie – besonders seine Gattin erfüllt sein Tod mit einem großen Schmerz, doch für ihn ist der 13. Oktober der Ostersonntag seines Lebens gewesen. Sein letzter Weg führt ihn wieder vom Haus Breitenstein in sein geliebtes Gotteshaus. Es liegen über 88 Jahre dazwischen die von der Sorge um seine Familie und seinem landwirtschaftlichen Betrieb geprägt waren.
Seine Eltern hießen Maria und Leopold Ruthenschlager. Ein großer Tag seiner Kindheit war der 20. Mai 1948, denn da konnte in Petzenkirchen die Firmung gefeiert werden.
Als Jugendlicher arbeitete in der elterlichen Landwirtschaft. Vor fast genau 60 Jahren konnte hier in dieser Kirche Hochzeit gefeiert werden. Mit seiner Gattin war sechs Jahrzehnte in Freud und Leid im Sakrament der
Ehe verbunden. Vier Kinder erblickten das Licht der Welt. Heute gehören neben den Schwiegerkindern auch neun Enkel und acht Urenkel zur Familie.
Herrn Ruthenschlager war Bauer mit Leib und Seele. Die Arbeit in der Landwirtschaft, besonders im Wald machte ihm große Freude. Haus und Hof wurden neu gebaut. Er half bei den Baustellen seiner Kinder und Enkel und schenkte bei Renovierungsarbeiten viele Stunden unserer Pfarrkirche und der Kirche in Wang.
Dr. Friedrich Schragl schreibt in seinem Buch „1000 Jahre Pfarre Steinakirchen“ sehr interessant über das Haus Breitenstein. Er zitiert die erste urkundliche Erwähnung aus dem Jahr 1455 und er weiß, dass der Familienname Ruthenschlager schon über 200 Jahre am Hof ist. 1822 ist ein Andreas Rotenschlager als Besitzer erwähnt.
653
Namens der Pfarre danke ich ihm für die treue Mitfeier der heiligen Messen. Es war ihm besonders wichtig, an einem Sonntag für den Gottesdienst und die Gemeinschaft mit lieben Freunden sich festlich anzuziehen.
Als du geboren wurdest hast du geweint,
aber alle um dich herum freuten sich.
Lebe so, dass wenn du stirbst, alle um dich weinen,
du selber aber lachen kannst.
Ein eigenartiger Gedanke: Im Tod lachen können. Dieses Lachen ist im Grunde eine der Grundwahrheiten unseres christlichen Glaubens. Der Apostel Paulus macht sich deshalb über den Tod lustig: Verschlungen ist der Tod vom Sieg. Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel? Er weiß warum er so reden kann: Gott aber sei Dank, der uns den Sieg geschenkt hat, durch Jesus Christus unseren Herrn. (1 Kor 15, 54 f.)
Für Herrn Ruthenschlager war der 13. Oktober der Ostersonntag seines Lebens. Der Tag seiner Auferstehung. Er schaut nun – wie der heilige Augustinus es so wunderbar beschreibt – mit seinen Augen voller Licht in unsere Augen voller Tränen.
In diesem Vertrauen legen wir das lange Leben von Herrn Leopold Ruthenschlager in die Hände Gottes. Amen
Geschätzte Frau Ruthenschlager! Liebe Pepperl!
Liebe Kinder, Schwiegerkinder, Enkel, Urenkel, Verwandte, Patenkinder, Nachbarn, Freunde und Bekannte des Verstorbenen!
Liebe Mitglieder des Gemeinderates von Wang, der Senioren Wang und der Seniorenvolkstanzgruppe Steinakirchen!
Schwestern und Brüder in Christus!
Als du geboren wurdest hast du geweint,
aber alle um dich herum freuten sich.
Lebe so, dass wenn du stirbst, alle um dich weinen,
du selber aber lachen kannst.
Ein langes und arbeitsreiches Leben ist nun in Gott vollendet. Auch wenn Herrn Ruthenschlager über 88 Jahre geschenkt wurden, scheint es immer noch zu früh zu sein. Dies merken wir alle deshalb weil die diamantene Hochzeit schon greifbar nahe war und schon vieles für dieses Fest am 26. Oktober vorbereitet wurde.
Herr Ruthenschlager wurde am 20. Juli 1937 im Haus Breitenstein am Mitterberg geboren. Für die Familie damals eine Freude, doch für ein neugeborenes Kind sind die Stunden der Geburt eine gewaltige Erfahrung. Ein Tag später führte ihn sein erster Weg in unsere Pfarrkirche zum Sakrament der Taufe.
In dem Haus wo er geboren wurde, konnte Herr Ruthenschlager für diese Welt einschlafen. Seine Familie – besonders seine Gattin erfüllt sein Tod mit einem großen Schmerz, doch für ihn ist der 13. Oktober der Ostersonntag seines Lebens gewesen. Sein letzter Weg führt ihn wieder vom Haus Breitenstein in sein geliebtes Gotteshaus. Es liegen über 88 Jahre dazwischen die von der Sorge um seine Familie und seinem landwirtschaftlichen Betrieb geprägt waren.
Seine Eltern hießen Maria und Leopold Ruthenschlager. Ein großer Tag seiner Kindheit war der 20. Mai 1948, denn da konnte in Petzenkirchen die Firmung gefeiert werden.
Als Jugendlicher arbeitete in der elterlichen Landwirtschaft. Vor fast genau 60 Jahren konnte hier in dieser Kirche Hochzeit gefeiert werden. Mit seiner Gattin war sechs Jahrzehnte in Freud und Leid im Sakrament der
Ehe verbunden. Vier Kinder erblickten das Licht der Welt. Heute gehören neben den Schwiegerkindern auch neun Enkel und acht Urenkel zur Familie.
Herrn Ruthenschlager war Bauer mit Leib und Seele. Die Arbeit in der Landwirtschaft, besonders im Wald machte ihm große Freude. Haus und Hof wurden neu gebaut. Er half bei den Baustellen seiner Kinder und Enkel und schenkte bei Renovierungsarbeiten viele Stunden unserer Pfarrkirche und der Kirche in Wang.
Dr. Friedrich Schragl schreibt in seinem Buch „1000 Jahre Pfarre Steinakirchen“ sehr interessant über das Haus Breitenstein. Er zitiert die erste urkundliche Erwähnung aus dem Jahr 1455 und er weiß, dass der Familienname Ruthenschlager schon über 200 Jahre am Hof ist. 1822 ist ein Andreas Rotenschlager als Besitzer erwähnt.
653
Namens der Pfarre danke ich ihm für die treue Mitfeier der heiligen Messen. Es war ihm besonders wichtig, an einem Sonntag für den Gottesdienst und die Gemeinschaft mit lieben Freunden sich festlich anzuziehen.
Als du geboren wurdest hast du geweint,
aber alle um dich herum freuten sich.
Lebe so, dass wenn du stirbst, alle um dich weinen,
du selber aber lachen kannst.
Ein eigenartiger Gedanke: Im Tod lachen können. Dieses Lachen ist im Grunde eine der Grundwahrheiten unseres christlichen Glaubens. Der Apostel Paulus macht sich deshalb über den Tod lustig: Verschlungen ist der Tod vom Sieg. Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel? Er weiß warum er so reden kann: Gott aber sei Dank, der uns den Sieg geschenkt hat, durch Jesus Christus unseren Herrn. (1 Kor 15, 54 f.)
Für Herrn Ruthenschlager war der 13. Oktober der Ostersonntag seines Lebens. Der Tag seiner Auferstehung. Er schaut nun – wie der heilige Augustinus es so wunderbar beschreibt – mit seinen Augen voller Licht in unsere Augen voller Tränen.
In diesem Vertrauen legen wir das lange Leben von Herrn Leopold Ruthenschlager in die Hände Gottes. Amen

